Rutschpartie auf der Nordschleife + Resümee Innenraumumbau

Diesmal war ich im Juli 2016 mit einem Kollegen zu einer erneuten Touristenfahrt auf der Nordschleife. Wir waren mit zwei Autos dort:

  • einem ca. 4 Jahre alten Audi S3
  • und meinem Schätzchen

Das Wetter war nicht besonders. Anfangs hatte es noch relativ stark geregnet, aber danach ziemlich rasch abgetrocknet. Ich bin ganz am Anfang eine Runde gefahren und es war eine reine Rutschpartie 😉 Ein Driftversuch ist dann auch etwas ausgeartet, aber es ist alles gut gegangen und ich habe den Asphalt der Strecke nicht verlassen.

 

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Das Bild ist zu einer späteren Stunde gemacht worden, als es schon wieder trocken war. Der Andrang war relativ gering, welches wahrscheinlich dem Wetter geschuldet war.

 

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Aus dem dem S3 am Start der Nordschleife aufgenommen. Hier hatte es schon aufgehört zu regnen.

 

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Und dann auf der Strecke gemischtes Wetter. Kenner wissen, dass man bei solchen Wetterverhältnissen vorsichtig in der grünen Hölle sein sollte!

 

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Und da stand mein BMW, etwas betröpfelt im Regen… 🙁

 

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Ein Foto aus dem BMW in der ersten Runde, als es noch teilweise auf der Strecke geregnet hatte.

 

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Und das Karussell im Regen.

 

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So sah das Ganze dann von Innen aus…

 

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…und so von aussen 😉

 

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Als die Strecke abgetrocknet war, habe ich dann noch ein paar schnellere Runden gedreht.

 

Resümee Innenraumumbau:

Manch einer mag ja jetzt sagen, dass man den Innenraumausbau/-umbau nicht merkt, ich bin da total anderer Meinung. Ich denke man muss hier in zwei Faktoren unterscheiden:

  1. objektive Verbesserung
  2. subjektive Verbesserung

Ad. 1:
Natürlich ist der Wagen nun ca. 150 kg leichter und das merkt man auch im Antritt. Er kommt wesentlich besser auf Drehzahl und lässt sich allgemein auch „leichter“ fahren. Das Fahrgefühl ist direkter und besser. Negativ ist anzumerken, dass nun etwas Gewicht auf der Hinterachse fehlt und der BMW deshalb (besonders bei glatten Bedingungen) zum Übersteuern neigt. Klar, es ist ein Hecktriebler 😉 Ich werde dem etwas entgegenwirken, indem ich wahrscheinlich ein vollwertiges Ersatzrad in den Kofferraum lege. Ich weiß, damit hole ich mir wieder ein paar Kilo rein, aber dann an der richtigen Stelle 😉 Und falls ich mal einen platten haben sollte, habe ich noch ein Ersatzrad dabei, mit welchem ich Heim fahren kann.
Auf trockener Fahrbahn liegt der BMW wie auf schienen und verhält sich nur selten zickig!

Ad. 2:
Hier gibt es wohl die größte Verbesserung! Durch das Entfernen des ganzen Dämmmaterials hört man direkt den Motor, das Getriebe und den Auspuff. Man sitzt sozusagen mitten im Geschehen und kann „mit dem Auto kommunizieren“. Die Schalensitze und Hosenträgergurte halten einen auf der Rennstrecke sehr gut gestützt und man kann sich auf das Fahren konzentrieren. Kein Vergleich mit den Seriensitzen!
Im Endeffekt fährt sich das Auto nun wie ein richtiger Rennwagen. Man hört und spürt jede Unebenheit und das Popometer kann eingeschaltet werden. Genau so wollte ich das und genau so macht das auch Spaß 😉 😉