Teilfolierung I (Dach)

Mein kompletter BMW soll ja irgendwann einmal komplett foliert sein. Der Grund hierfür ist, dass mir das aktuelle Hellgrau zu unspektakulär ist und ein Ringtool schon etwas auf der Rennstrecke auffallen sollte. Dies erreicht man am besten mit einen passenden Farbe. Hierzu stelle ich mir folgendes vor:

  • Dach, Motorhaube & Heckklappe in matt schwarz.
  • Der Rest des Wagens in einer anderen matten Farbe (habe mich noch nicht für die Farbe entschieden, es soll jedoch auffällig sein).

Da mittlerweile der Schiebedachersatz eingeklebt (guckst du hier und hier) war, konnte ich natürlich optimal Mitte Juni 2 016 mit dem Dach anfangen. Ein schwarzes Dach macht meiner Meinung nach nicht nur einen sportlicheren Eindruck, sondern schützt in meinem Fall zusätzlich noch die Fugen des Schiebedacheinsatzes vor Wasser.

Gesagt, getan. Das einzige Problem war, dass ich zuvor noch nie foliert hatte… 🙁

OK, prinzipiell ist folieren nicht so schwierig. Es werden folgende Dinge benötigt:

  • eine gute Folie (in meinem Fall eine Folie von 3M)
  • einen Rakel, am besten auf einer Seite mit Filz
  • ein scharfes Teppichbodenmesser
  • einen Fön
  • idealerweise einen Schneidedraht für die Kanten

Zuerst legt man den Schneidedraht so um die Kanten, dass man hier zum Schluss ganz einfach die Folie mittels des Drahtes durchtrennen kann und nicht auf dem Lack schneiden muss (habe leider kein Bild dazu gemacht, bei der nächsten Folierung denke ich dran). Danach schneidet man die Folie grob zurecht, so dass Sie genügend Überhang hat. Das Verkleben der Folie sollte am besten in kleinen Schritten geschehen. Bei dem Dach habe ich von vorne angefangen und die Folie erstmal nur ca. 20 cm von der Trägerfolie entfernt und aufgeklebt. Der Rest hing dann einfach noch dran. Das Verkleben selbst geht dann immer Stück für Stück mit dem Rakel und dem Fön. Wenn die Folie erwärmt wird, kann sie gedehnt werden bzw. Lufteinschlüsse oder Knicke entfernt werden.
Und dann einfach immer Stück für Stück nach hinten voran schreiten. Zuletzt den Schneidedraht verwenden und die Ecken abschneiden. Die überstehenden Kanten dann noch festdrücken bzw. umlegen. Und fertig ist man.

Hört sich alles einfach an, erfordert jedoch ziemlich viel Übung.

 

Post_26_01_klein

Hier seht ihr die erste Hälfte des Daches mit schwarz matter Folie. Natürlich drückt sich die Fuge vom Schiebedachersatz durch, was aber auch nicht schlimm ist. Jetzt ist es zumindest zu 100% dicht 😉
Man sieht auch bei der ersten Hälfte, dass mir das Folieren noch nicht zu 100% gelungen ist. Teilweise sind noch Knicke enthalten, die ich auch mit dem Fön nicht mehr herausbekommen habe… 🙁

 

Post_26_02_klein

Der hintere Abschnitt sieht dann schon viel viel besser aus. Es ist echt erstaunlich wie schnell man die Handhabung mit Folie, Fön und Rakel lernt.

 

Fazit:
Folieren ist nicht schwer, erfordert nur viel Übung. Man merkt mit jedem Zentimeter, wie es einem besser gelingt.
Auch wenn das Dach jetzt noch ein paar Knicke in der Folie hat, stört mich das nicht. Wie gesagt, ich konnte hierdurch lernen und das Auto soll ja auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern auf der Rennstrecke seine Leistung bringen. Ich bin vollkommen zufrieden 😉