K&N Luftfilter

Bevor sich der BMW dann für den Winterumbau schlafen legen durfte, habe ich mir im Oktober 2015 noch einen K&N Sportluftfilter (im Austausch) gegönnt.

Um eine möglichst hohe Leistung zu erzielen, muss dem Motor genügend Luft zugeführt werden. Diese Luft sollte dann noch möglichst kühl und mit möglichst hoher Dichte im Zylinder ankommen. Ein Sportluftfilter versucht dies zu unterstützen indem er einen geringeren Widerstand der Luftzufuhr entgegenstellt. Soweit die Theorie…

In der Praxis bringt ein Sportluftfilter ohne weitere Veränderungen am Motor (z.B. weitere Veränderungen am Ansaugtrakt, Motorsteuerung und -Elektronik, etc.) so ziemlich nichts!

Also, warum habe ich mir dann einen eingebaut?

Relativ einfach:

  1. Sportluftfilter können einfach gewartet und wiederverwendet werden. Wenn sie einmal zu dreckig sind, kann man sie auswaschen und wieder mit einem speziellen Öl benetzen. Man braucht also nicht immer neue zu kaufen. Ich wollte mir sowieso einen neuen Luftfilter kaufen, also entschloss ich mich gleich für den Sportluftfilter.
  2. Es ist eine reine Glaubenssache von mir. Ich hatte früher mal einen Honda Civic EJ6. Damals konnte man sich noch einen offenen Luftfilter verbauen und eintragen lassen. Rein Leistungstechnisch hatte dies nichts gebracht, aber wer schon mal einen offenen Luftfilter verbaut hatte, weiß genau was für einen irren Sound dies gibt. Das ist zum dahinschmelzen 😉
    Ein Sportluftfilter im Austausch zum Serienfilter wird nun im Gegensatz zum offenen Luftfilter in den original Luftfilterkasten gesteckt. Dadurch ist der Sound doch stark gedämmt. Ich bilde mir jedoch trotzdem ein, dass der Sound ein wenig besser ist 😉

Im Endeffekt also die erste sinnfreie Tat an dem Wagen… Ein paar werden sicher noch folgen 😉

Der Einbau eines solchen Filters ist ziemlich einfach:

  1. Ansaugtrakt über dem Kühlergrill abmontieren (ein paar Clip-Verbindungen)
  2. Luftfilterkasten öffnen (ich glaube es sind insgesamt vier Clips)
  3. Alten Luftfilter herausnehmen
  4. Sportluftfilter mit Luftfilteröl einsprühen (Vorsicht, nicht zu viel Öl verwenden, der Filter sollte nicht siffen!)
  5. Sportluftfilter einsetzen
  6. Alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen

Ich hatte dann gleich noch den Luftfilterkasten ausgebaut und gesäubert (sind nur ein paar Schrauben). Mit den Jahren hatte sich da einiges an komischen Zeug angesammelt.

Und nun ein paar Bilder:

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Der originale Papierluftfilter. Man sieht sehr deutlich die relativ großen Knicke, welche für die Luft einen Widerstand darstellen.

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Der eingebaute Sportluftfilter von K&N. Der Filter ist viel schmaler und bereits mit speziellem Luftfilteröl benetzt.

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Und das Ganze wieder zusammengebaut.