Stabilisatoren

Im Juli 2015 waren dann endlich meine Stabilisatoren angekommen. Ich hatte mich für H&R Sport-Stabilisatoren entschieden. Weitere Optionen wären die Stabis von KW und Eibach gewesen. Meiner Ansicht nach sind alle aber in ungefähr gleich, weshalb ich mich für die günstigste Variante H&R (ca. 20 Euro günstiger als die anderen) entschieden hatte.

Der Stabi wirkt erstmal einer unerwünschten Aufbauneigung bei Kurvenfahrten entgegen (wegen der Querbeschleunigung). Weiterhin wirkt er einem zu einseitigem Einfedern des Rades entgegen, wenn man z.B. über eine Unebenheit fährt. Sportstabis sind dicker und härter als normale Stabis. Damit ist die Kurvenlage deutlich verbessert.

Weiterhin können Sportstabis eingestellt werden. Je nachdem, ob man mehr Über- oder Untersteuern bevorzugt.

Erstmal an einem schönen Tag die Karre aufbocken:

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Natürlich mussten auch gleich noch die Pendelstützen erneuert werden. Diese sahen auch nicht mehr besonders gut aus:

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Auf dem Bild sieht man auch sehr schön, dass der Stoßdämpfer an sich auch schon ein paar Tage hinter sich hat. Das Fahrwerk wird dann später durch ein Gewindefahrwerk ersetzt. Wichtig ist hierbei auf die länge der Pendelstützen zu achten! Bei einigen Fahrwerken (für den BMW E46), z.B. KW Variante 1-3, benötigt man verkürzte Pendelstützen, die dann nicht mehr auf die original Dämpfer passen. Ich wusste bereits, dass es bei mir ein Bilstein B14 oder B16 werden wird, bei welchem die Pendelstützen gleich der originalen Länge sind. Deshalb habe ich mir original Pendelstützen von Lemförder besorgt.

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Hier sieht man den alten Stabi mit Pendelstützen und darüber den H&R Stabi mit den noch nicht angeschraubten Pendelstützen von Lemförder. Natürlich wurde die Lagerung der Stabis auch gleich neu gemacht.

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Und so sieht das Ganze dann an der Vorderachse eingebaut aus. Hier sieht man auch sehr schön die Möglichkeit des Verstellens beim Stabi. Die Pendelstütze ist im ersten Loch am Stabi (harte Einstellung) verschraubt. Das zweite Loch wäre eine weiche Einstellung. Eine harte Einstellung fördert das Übersteuern, während eine weiche Einstellung das Untersteuern fördert. Bei einem Ringtool sollte man eher die harte Einstellung an der Vorderachse wählen (meine Meinung!).

Als nächstes kam die Hinterachse dran:

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Der original Stabi an der Hinterachse mit einer Pendelstütze.

Der Stabi an der Hinterachse ließ sich zwar leicht abmontieren, jedoch nur sehr schwer zwischen Querlenker, Hinterachse und Auspuff herausfummeln. Die Pendelstützen waren festgegammelt, weshalb diese sich nicht einfach abziehen ließen und dadurch sich der ganze Stabi verklemmt hat. Den Auspuff abzuschrauben, hatte ich keine Lust… Vielleicht gibt es ja auch irgendeinen Trick, oder ich bin einfach nur etwas ungeschickt, aber ich habe das Ding nicht rausgefummelt bekommen. Also habe ich kurzer Hand den Stabi abgeflext 😉

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Unten der alte durchgeflexte Stabi mit Pendelstützen, oben der neue H&R Stabi mit den Lemförder Pendelstützen und der neuen Lagerung. Diesmal sieht man am neuen Stabi drei Löcher als Möglichkeiten zur Verstellung.

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So sieht das Ganze dann montiert aus. Hier sieht man auch das Problem mit dem Auspuff. Beim Einbau kann man zuerst den Stabi montieren und dann erst die Pendelstützen. Dadurch gibt es das Platzproblem nicht mehr. Hinten fiel meine Wahl erstmal auf eine neutrale Einstellung des Stabis (mittleres Loch). Eine weiche Einstellung (äußeres Loch) würde ich nicht empfehlen, da dann der Wagen zum Untersteuern tendiert und das will man auf der Rennstrecke möglichst nicht haben. Eine harte Einstellung (inneres Loch) fördert das Übersteuern. Übersteuern ist meiner Ansicht nach besser als Untersteuern, aber auch zu nervig wenn es zu viel wird. Ich möchte mit der Karre ja hauptsächlich fahren und weniger driften 😉

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Und nochmal der komplette hintere neue Stabi.